|
Sommerzeit (Text+Musik: Maik Göpel)
Der Winter hat viel Spaß gemacht mit seinem Eis und Schnee. Jetzt verliert er langsam seine Kraft, doch der Abschied tut nicht weh.
Von kalten Ohren, Husten, Heiserkeit will ich nichts mehr wissen. Ich fing schon eine Weile an den Sommer zu vermissen.
Endlich scheint die Sonne netter, es wird wieder Kniestrumpfwetter, endlich einmal draußen spielen, ohne sich gleich zu verkühlen. Endlich hör’ ich Vögel singen und kann der Oma Blumen bringen. Endlich, endlich ist’s so weit, Sommerzeit – zeit - zeit, Sommerzeit.
Holt die Roller aus den Schuppen, wir machen Frühjahrsputz. Das Blech wird blitzeblank poliert, weg mit dem alten Schmutz.
Bald können wir ins Schwimmbad fahren, vielleicht an einen See sogar, und Erdbeeren naschen wir so viele, dass wir satt sind für ein Jahr.
Endlich scheint die Sonne...
In den Wald und in den Garten zieht es uns jetzt hinaus. Da bleibt doch niemand sitzen vor dem Fernseher zu Haus.
Wenn ab und zu ein Regen kommt, mit Donner, Knall und Blitzen, spielen wir am nächsten Tag in riesengroßen Pfützen.
Endlich scheint die Sonne...
|